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Besuch der Universitätsbibliothek Leipzig

Führung durch die UB am 12.05.2004

Am 12. Mai 2004 hatten sich 26 Mitglieder der LGG e.V. zu einer angemeldeten Führung in der Leipziger Universitätsbibliothek zusammengefunden.

Die UB Leipzig entstand im Gefolge der Reformation im albertinischen Sachsen im Jahre 1543 und ist damit die zweitälteste deutsche Universitätsbibliothek. Sie dient der Literatur- und Informationsversorgung der Universität Leipzig wie auch der Bevölkerung des Großraums Leipzig. Für Familienforscher ist besonders die ältere, ansonsten schwer erreichbare Literatur wie auch die Sondersammlungen von Interesse.

Die Hauptbibliothek in der Leipziger Beethovenstr. entstand als Neubau im Stil der Neorenaissance nach Entwürfen von Arwed Roßbach im Jahre 1891. Die „Bibliotheca Albertina“ wurde 1945 zu zwei Dritteln zerstört. Bis zum Jahre 1992 nur z. T. wieder aufgebaut, erfolgte in den Jahren bis 2002 eine vollständige Rekonstruktion, so dass das Gebäude heute wieder im alten Glanz erstrahlt. Neben der Hauptbibliothek gibt es zahlreiche Zweigstellen.

Die UB Leipzig besitz heute ca. 5 Millionen Bände und 7.800 laufende Zeitschriften, zahlreiche CD-ROMs und Dissertationen. Von den historischen Beständen sind insbesondere die 8.700 Handschriften, 3.600 Inkunabeln, 173.000 Autographen sowie Nachlässe, Münz-, Karten- und Bildnissammlungen erwähnenswert. Gegenwärtig stehen ca. 200 000 Bände in Freihandaufstellung sowie 780 Leseplätze zur Verfügung. Zur Buchrecherche stehen Computer zur Verfügung. Der WebOPAC ist der Hauptkatalog der UB Leipzig. Hier ist momentan ca. 25% des Bestandes nachgewiesen.

Die Öffnungszeiten bis 21.00 Uhr sind sehr benutzerfreundlich. Für neue Nutzer muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass die Auskunft nur noch bis 16.00 Uhr besetzt ist – eine Folge der Einsparungspolitik, die auch schon das Budget der Erwerbungen in den letzten Jahren immer mehr geschmälert hat.

Für die Mitglieder der LGG e. V. war es ein interessanter Nachmittag, der einen Einblick in die Bestände wie auch in die Modalitäten der Benutzung brachte und dadurch den Einen oder Anderen zum längst geplanten Besuch in die UB Leipzig animierte.

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