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Zur Genealogie der Familie Gutsmuths

Zusammenfassung zum Vortrag am 08.10.2003
Referent: Herr Dieter Gutsmuths (LGG), Leipzig

Es erfolgt eine kurze Darstellung der Familienforschung Gutsmuths. Die Nachforschungen werden seit ca. 5 Jahren betrieben und nur nach Namensträgern, beginnend mit dem ältesten der Sippe. Es ist Hans Gutsmuths, geb. ca. 1520 in Laucha / Unstrut. Zur Zeit sind 527 Personen auf Personenstammblättern erfasst. Großer Wert wird auf soziale Dinge gelegt. So sind zu 25 % der Personen Erläuterungen, Episoden, Lebensläufe, Leichenpredigten u.a. vorhanden. Die Gliederung erfolgt in derzeit vier Zweige.

Die Zweige der Familie Gutsmuths

Ausgehend von Laucha wandern frühzeitig Mitglieder der Sippe aus nach Quedlinburg und Breslau. Aus der Quedlinburger Sippe geht der bekannteste Gutsmuth hervor. Dieser Johann Christoph Friedrich wurde am 8.8.1759 geboren und geht 1785 nach Schnepfenthal an das Salzmann-Gymnasium als Lehrer. Er wirkte dort 50 Jahre als Philanthrop, Erzieher und Schriftsteller. Seine Verdienste, als der Großvater der deutschen Turnkunst, sind die Methodisieren des Schwimmens und der Gymnastik, sowie grundlegende Darstellungen zur Geographie. Er verfasste über 20 Schriften, darunter die bekannteste, die „Gymnastik für die Jugend". Eine seiner bedeutendsten Zöglinge ist der spätere Prof. Karl Ritter an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Ein Schwerpunkt der Forschungen war die Breslauer Sippe, die 1671 vom böhmischen König geadelt wurde. Es konnte über vier Generationen der Adel nachgewiesen werden, bis er um 1800 ausstarb. Ein offenes Problem ist die Verbreitung in Ostpreußen. Es gibt mehrere Teilzweige ohne Zusammenhang und Nachweis, woher sie eingewandert sind.

Dieter Gutsmuths

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