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Kolloquium zur sächsischen Genealogie 2002

Zusammenfassung

SaalblickAm 16. März 2002 führten die Leipziger Genealogische Gesellschaft e.V., der Genealogische Verein Chemnitz e.V. und der Adam-Ries-Bund e.V. Annaberg-Buchholz gemeinsam ein Kolloquium zur sächsischen Genealogie durch. Die Veranstaltung fand im Gemeindesaal der Nikolaikirchgemeinde, Ritterstr. 5, 04109 Leipzig statt. Das Kolloquium war mit 60 Teilnehmern gut besucht.

Thema der Veranstaltung war die Migration in Sachsen und ihre Verbindung zu Leipzig. Schon im Mittelalter gab es viele Verbindungen zwischen Leipzig und anderen Städten und Regionen. So entwickelte sich z.B. mit dem Aufblühen des Zinn- und Silberbergbaues im Erzgebirge eine Bevölkerungswanderung, die sozial- und familiengeschichtliche Konsequenzen mit sich brachte. Ein- und Auswanderungen fanden aus verschiedenen Gründen und zu unterschiedlichen Zeiten statt. Eine nähere Betrachtung der Wanderungsbewegung nach und in Sachsen ist daher eine interessante Fragestellung, die im Kolloquium behandelt wurde. Dabei wurden eigene Forschungsergebnisse und Erfahrungsberichte aus historisch-genealogischer Sicht eingebracht.

Eröffnungsrede von Herrn Dr. Uwe BauerDer Beigeordneten für Kultur der Stadt Leipzig, Dr. Georg Girardet, übermittelte im Namen der Stadt Leipzig dem Kolloquium ein Grußwort und wünschte der Veranstaltung viel Erfolg.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Vorsitzenden der Leipziger Genealogischen Gesellschaft e.V. Dr. Uwe Bauer.

Insgesamt wurden sechs Vorträge gehalten, und zu jedem Vortrag fand ein reger Meinungsaustausch statt. Im Folgenden wird der Inhalt der Vorträge kurz umrissen.

Geplant ist, diese Kolloquiumreihe im nächsten Jahr fortzusetzen. Sie wird dann voraussichtlich in Chemnitz stattfinden.

   

Vorträge

Migration in Sachsen
Prof. Dr. Wolfgang Lorenz, Annaberg-Buchholz
Hugenottische Emanzipation in Leipzig vom 17. bis zum 19. Jahrhundert
Frau Martina Wermes, Dresden
Genealogische Quellen im sächsischen Bergarchiv Freiberg
Herr Raymond Plache, Freiberg
Soziale und geographische Beweglichkeit vor 1750 im Beispiel der Leipziger Kaufmannsfamilie Tripto
Prof. Dr. Martin Rödenbeck, Leipzig
Migration in Leipzig, ihr Einfluss auf die genealogische Forschung, dargestellt an ausgewählten Beispielen
Herr Karlheinz Schulz u.a., Leipzig
Der Genealoge Rolf Kaltofen und die Rekonstruktion der Geyerschen Kirchenbücher
Dr. Martin Hoffmann, Chemnitz

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