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Genealogische Wanderung nach Freiberg

Zusammenfassung 06.09.2003

  Die Genealogische Wanderung der LGG fand am 6. September 2003 und führte nach Freiberg, Sachsens älteste und bedeutendste Bergstadt, die ihre Entstehung dem Silberbergbau, der über 800 Jahre hinweg die wechselvolle Geschichte dieser Stadt am „freyen Berge" bestimmte, verdankt.

Zuerst besuchten wir das Sächsische Bergarchiv Freiberg. Dort führte uns dessen Leiter Herr Plache durch das Archiv und hielt einen sehr qualifizierten Vortrag.

Nachdem Mittagessen widmen wir uns dem Bergmännischen Brauchtum. Eine Gruppe besuchte das im Osten der Stadt liegende Lehr- und Besucherbergwerk „Reiche Zeche". Hier, wo bis 1969 noch Bergbau umging, hatten wir die Möglichkeit, den historischen Silberbergbau „vor Ort" kennen zu lernen. Unter fachkundiger Führung durchwandert man unter Tage die Jahrhunderte bergbaulicher Entwicklung. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die Grube „Alte Elisabeth", wo eine andere Gruppe die übertägigen Anlagen, ein Kleinod der Technikgeschichte, besichtigten.

Der Tag wurde abgerundet durch den Besuch des Domes St. Marien. Einst als romanische Basilika geschaffen, erlebt dieses Bauwerk nach dem letzten großen Stadtbrand von 1484 eine noch prächtigere Wiederauferstehung zu einer der spätgotischen Hallenkirchen des obersächsischen Raumes. Die um 1230 geschaffene Goldene Pforte, die Tulpenkanzel des Meisters Hans Witten von 1510 und die im Stil des Manierismus erbaute kurfürstliche Begräbniskapelle des Italieners Nosseni-Kunstwerke, die zum europäischen Kulturgut zählen.

Dr. Uwe Bauer

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