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Heft aus der Reihe

„Familie und Geschichte“ ist eine Heftreihe für Familiengeschichtsforschung im sächsich-thüringischen Raum in Zusammenarbeit mit sächsischen und thüringischen genealogischen Vereinen, herausgegeben von Manfred Dreiss. Schriftleitung: Günter Kriependorf. Verlag Degener & Co., Preis pro Einzelheft 9,20 €.

Das Inhaltsverzeichnis der einzelnen Jahrgänge 1992 bis 2019 wurde von unserem verstorbenen Mitglied René Gränz gepflegt und wird ab Dez. 2016 von Matthias Paetz weitergeführt. Sie können es hier ansehen.

In der Buchreihe „Am Auersberg – Schriften zur Geschichte“ sind bisher fünf Bände erschienen.
Es sind die Bücher „Der Auersberg“ (Band 1), „Das Rathaus Eibenstock“ (Band 2), „E Hüttel när aus Holz gebaut“- Holzbauweisen im Auers-berggebiet (Band 3), „Mühlen in der Bergstadt Eibenstock“ (Band 4) und „Die Postgeschichte von Eibenstock“ (Band 5). Jetzt wurde der Band 6 „Güter in der Bergstadt Eibenstock“ aufgelegt.

Das Buch Einführend wird in diesem Band die Quellenlage beschrieben. Aufgeführt werden dabei die Gerichtsbücher von Eiben-stock, die Eibenstocker Kirchenbücher, Abgabe- und Schatzungslisten aus dem 16. Jh., das Totenbuch der Zwickauer Mönche von 1460/62, die Eibenstocker Rainung von 1539, das Otto-Findeisen-Archiv, ein Mappenwerk „Alt-Eibenstock“ von 1931 und weitere Quellen. Da in der Hauptquelle, also in den Gerichtsbüchern, Lücken vorhanden sind, wurde eine Methodik zur Erfassung der Häuser, Höfe und Güter entwickelt, die versucht, diese Quellendefizite zu überwinden. Diese Methodik wurde kurz beschrieben.
Das vorliegende Buch über die Güter der Bergstadt Eibenstock gibt uns einen Einblick in ihre Geschichte. Diese Geschichte beginnt mit der Besiedlung am Ende des 12. Jahrhunderts. Urkundliche Zeugnisse für diese Zeit fehlen. Mit dem Beginn der schriftlichen Quellen im 14. Jahrhundert erhalten wir erste Aussagen über diese Güter. Der Autor hat die bisher erschienenen Veröffentlichungen über die Besiedlung von Eibenstock analysiert und durch eigene Überlegungen ergänzt. Dabei hat er bisher nicht beachtetes Material über ein wettinisches Adelsgeschlecht aus Eibenstock mit in seine Betrachtungen einbezogen und kommt zu einer anderen Besiedlungstheorie als bisher angenommen.
Das erste aussagefähige Quellenmaterial stammt aus dem 15. und 16.Jahrhundert. Hier wurden zum ersten Mal die Lehen in Eibenstock beschrieben. Diese Lehen und ihre Höfe im 16. Jahrhundert zählt der Verfasser auf und beschreibt sie kurz, da sie letztendlich den Ausgangspunkt für die Beschreibung der Güter in der Bergstadt Eibenstock darstellen.

Der Verfasser war 15 Jahre Vorsitzender der Leipziger Genealogischen Gesellschaft e.V. Dieser Verein hat immer die Genealogie im Zusammenhang mit der historischen Soziologie gesehen. Unsere Vorfahren wurden nicht losgelöst von ihrem Umfeld betrachtet. Zum Umfeld gehören auch die Wohn- und Arbeitsstätten. Bei den landwirtschaftlich Tätigen sind es ihre Höfe und Güter. Deshalb wurde auch in dieser Veröffentlichung den Hof- und Gutsbesitzerfamilien im 16. Jahrhundert ein Kapitel gewidmet.

In einem weiteren Kapitel werden die Güter im 17. und 18. Jahrhundert betrachtet. Die Besonderheit der Eibenstocker Güter besteht darin, dass sie vor allen in der Blütezeit des Bergbaus und später im 17. und 18. Jahrhundert nur als Pfandmasse für die bergbaulichen Aktivitäten ihrer Gutsbesitzer fungierten. Diese Besonderheit unterscheidet sie im wesentlichen von den Gütern im „flachen Land“. Erst als der Bergbau danieder lag, erlangte ihre landwirtschaftliche Funktion wieder Priorität. Aus der Funktion der Güter als Pfandmasse resultierte auch ein häufiger Besitzerwechsel. Selten blieben die Güter über Generationen in der Hand einer Familie. Da es in den Gerichtsbüchern noch zwei große Lücken über mehrere Jahrzehnte im 16. und im 18. Jahrhundert gibt, erschwerte die Besonderheit der Eibenstocker Gütergeschichte die Ermittlung der Gutsbesitzerfolgen.
Freihöfe und kirchliche Güter sind Güter mit Sonderfunktion. Diesen Gütern wurde ebenfalls ein Kapitel gewidmet. Es waren der Untere, der Mittlere und der Obere Freihof sowie das Pfarrgut und die beiden Wittumsgüter. Vom 16. bis zum 20. Jahrhundert wurden ihre Besitzer mit den dazugehörigen Gutskäufen und -verkäufen ermittelt und teilweise die Lebensbilder der Eigentümer beschrieben.
Im etwa zwei Drittel des Buches umfassenden Kapitel werden die einzelnen Güter und Häuser mit ihren Besitzerfolgen beschrieben. Die Beschreibung erfolgte untergliedert in die ehemaligen vier Viertel der Stadt Eibenstock. Von den alten Gütern ist nicht mehr viel Bausubstanz übrig geblieben. Meistens sind die Gutshäuser Gebäude, die im 19. Jahrhundert erbaut wurden. Gleichwohl gibt es einige Häuser, die aus dem 17. Jahrhundert stammen. Insgesamt wurden 95 Besitztümer behandelt. Auch wurde die Entwicklung der beschriebenen Güter anschaulich dokumentiert.

Das Buch umfasst 276 Seiten und beinhaltet 221 Abbildungen, die meisten davon farbig. Nicht wenige Bilder enthalten Gebäude, die es heute nicht mehr gibt. Sie haben somit historischen Wert.
Das Buch stellt ein Nachschlagewerk für jeden Heimatforscher der Auersbergregion und jeden Familienforscher, der Vorfahren in Eibenstock hat, dar. Viele Leser werden in diesem Buch einen Teil ihrer Familiengeschichte wiederfinden.
Das Buch kostet 16,90 € ohne Versandkosten und ist zu beziehen über den Herausgeber Dr. Uwe Bauer, Bahnhofstraße 95, 04158 Leipzig.

In der Buchreihe „Am Auersberg – Schriften zur Geschichte“ wurde der Band 8 „Die Siegels“ aufgelegt. Dieser Band enthält die Geschichte dieser Eibenstocker Familie und ist in 17 Kapitel untergliedert. Einführend wird kurz die Besiedlung der Eibenstocker Gegend, der Bergbau des Westerzgebierges und die Geschichte der Bergstadt Eibenstock beschrieben.

DanachBuch über die Eibenstocker Familie Siegel wird ausführlich auf die Herkunft der Eibenstocker Siegels eingegangen, wobei die neuesten Forschungsergebnisse mit einflossen. Die Eibenstocker Siegels lassen sich auf einen Stammvater Hans Siegel zurückführen, der um 1508 gestorben ist. Alles in allem werden sechs Generationen Siegels behandelt, und jeder Generation wird ein eigenes Kapitel gewidmet. Bei der sechsten Generation werden auch die Geburtsdaten ihrer Kinder (7. Generation) aufgeführt. Insgesamt wurden 414 Siegels aufgezählt. Von 205 Siegels konnte ein Lebensbild erstellt werden. Dabei wurde auf ihren Immobilienbesitz und ihre Fundgruben und Bergwerke eingegangen. Ein angefügtes Personenregister erleichtert das Suchen der einzelnen Protagonisten.
Die Siegels waren im 16. und 17. Jahrhundert eng mit dem erzgebirgischen Berg- und Hüttenwesen verbunden. Ihr Einfluss in diesem Gewerbe, ihre innovative Tätigkeit besonders bei der Eisenerzeugung mit der Erfindung des ersten Hochofens und auch ihre Verbindung mit der damaligen staatlichen Macht führten dazu, dass sie in diesen beiden Jahrhunderten wichtige Ämter in der kursächsischen Bergbau- und in der Eibenstocker Stadtverwaltung einnahmen und diese auch beeinflussten. Ihre Bedeutung für Kursachen kommt äußerlich dadurch zum Ausdruck, dass die Siegels 1564 ein Wappen erhielten und von ihnen Epitaphe im Freiburger Dom St. Marien noch heute zu bewundern sind. Nach dem der Bergbau seinen Höhepunkt überschritten hatte, ging auch ihre Bedeutung zurück. Die in diesem Buch beschriebenen sechs Generationen der Siegels werden im Umfeld ihrer Zeit dargestellt und ihr gesellschaftlicher Aufstieg und ihr Wiedereintritt in das Durchschnittsleben ihrer Stadt gezeigt. Der beschriebene Werdegang der Familie Siegel zeigt auch eng den Zusammenhang zwischen Genealogie und historischer Soziologie.

Ein Kapitel widmet sich auch den Siegels in dem heutigen Eibenstocker Ortsteil Blauenthal. Hier wurde herausgearbeitet, dass Siegels, die das dortige Hammerwerk besaßen, nicht alle zu den Eibenstocker Siegels gehörten, sondern von den Siegels von Mittweida/Markersbach mit ihrem Stammvater Gregorius Siegel abstammten. Auch wird in einem Kapitel auf Eibenstocker Siegels eingegangen, die nicht auf den Stammvater Hans Siegel zurück geführt werden konnten.
Das Buch umfasst 194 Seiten und beinhaltet 112 Abbildungen, fast alle farbig. Auf Grund des schlechten Zustandes der ersten beiden Eibenstocker Kirchenbücher (bis 1719) wurden diese geschlossen und sind nicht mehr zugänglich. Somit sind die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Angaben über die Eibenstocker Siegels zukünftig die einzigen, die in den behandelten Zeitraum weiterhin zugänglich sind. Dieses Buch stellt ein Nachschlagwerk für jeden Familienforscher, der Siegel-Vorfahren und andere Vorfahren in Eibenstock hat, dar. Aber auch Heimatforscher der Auersbergregion finden in dieser Publikation viele Informationen. Auch können darin Leser einen Teil ihrer Familiengeschichte finden.

Das Buch kostet 12,90 € zuzüglich Versandkosten und ist zu beziehen beim Herausgeber: Dr. Uwe Bauer, Bahnhofstraße 95, 04158 Leipzig.


Im Rahmen einer Ehrungsveranstaltung zur Ehrung besonderen Engagements in der Stadt Eibenstock am 3. Oktober 2018 im Kulturzentrum „Glück auf!“ in Eibenstock wurde dem Mitglied der Leipziger Genealogischen Gesellschaft e.V. Herrn Dr. Uwe Bauer aus Leipzig vom Bürgermeister Uwe Staab der Kulturpreis 2018 der Stadt Eibenstock für die Genealogischen Forschungen zur Geschichte der Stadt Eibenstock seit 1980 und die Herausgabe der Bücher „Die Siegels“ und „Güter in der Bergstadt Eibenstock“ verliehen.

Herzlichen Glückwunsch. Bildquelle eibenstock.de

Das Ortsfamilienbuch von Holzhausen „MOFB 81 Holzhausen“ wurde von Frau Ingeburg Manig in der Reihe Mitteldeutsche Ortsfamilien-bücher des AMF e.V. herausgegeben.

Bestellnr.: MOFB 81 Holzhausen
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Stadt Leipzig
Zeitraum: 1588-1799
PLZ.: 04288
Autor: Ingeburg Manig
OSB-Nummer: 00.810
AGS-Nummer: 14365000
GOV-Nummer: HOLSENJO61FH
Geo-Koordinaten: 51° 18′ 28? N, 12° 27′ 58?E
weitereOrte: Zuckelhausen
Preis: 19,50 EUR (incl.Versand)
Bestellungen sind an: buchversand@amf-verein.de möglich oder im Onlineshop unter www.amf-versand.de

Mit freundlichen Grüßen   
Frank Fuchs    AMF-1980 (www.amf-verein.de / MdV)
Redaktion: OrtsfamilienbücherBuch-und Offsetdrucker zu Zwickau/Sachsen
Mail: amf@familienarchiv-fuchs.de (nur AMF/Vorst.-Arbeit)
FAX: +49 (0)3765 3947013
Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF e.V.: http://www.mofb.amf-verein.de


Inhaltsverzeichnis

  • Vorwort
  • Grußwort des Beigeordneten für Kultur der Stadt Leipzig, Dr. Georg Girardet
  • Leipzig blickt auf eine über hundertjährige genealogische Geschichte zurück
  • 25. Jahre Leipziger familiengeschichtliche Vereinigung
  • Die Leipziger Genealogische Gesellschaft e.V. stellt sich vor
  • Aus dem Vereinsleben
  • Einige familiengeschichtliche Informationen
  • Lebensbilder, Familiengeschichte, historische Soziologie und Mentalitätsgeschichte
  • Die Organisation der LGG
  • Die Vorsitzenden der Leipziger familiengeschichtlichen Vereinigung
  • Satzung der Leipziger Genealogischen Gesellschaft e.V.
                                                        Restbestände zum Abholpreis 1,- € sind noch in der LGG vorhanden.

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